Politik & FörderungKompakt
AfD fragt Bund nach Games-Förderung
Die AfD-Fraktion hat am 16. September 2026 eine Kleine Anfrage zur Games-Förderung des Bundes eingereicht, wie aus einer Kurzmeldung des Bundestages hervorgeht.
Von Kai Ostermann, Redakteur Sportbusiness, Politik & Förderung

Die AfD-Fraktion hat am 16. September 2026 eine Kleine Anfrage zur Games-Förderung des Bundes eingereicht. Die Anfrage trägt die Drucksachennummer 21/7849, wie aus einer Kurzmeldung des Bundestages hervorgeht. Ob die Anfrage E-Sport-Förderung einschließt, geht aus der Kurzmeldung nicht hervor.
Kleine Anfragen als Kontrollinstrument
Kleine Anfragen sind ein parlamentarisches Mittel, mit dem Fraktionen die Bundesregierung zu bestimmten Themen befragen können. Die Regierung muss innerhalb einer Frist antworten, die Antworten werden als Bundestagsdrucksache veröffentlicht. Das Instrument dient der Kontrolle der Exekutive durch das Parlament. Im Bereich Sport und Förderung werden solche Anfragen regelmäßig genutzt, um Transparenz über Mittelverteilung und Förderkriterien herzustellen.
Die Kurzmeldung des Bundestages nennt weder die konkreten Fragen noch die betroffenen Förderprogramme. Auch Volumina, Antwortfrist oder zuständige Ausschüsse bleiben offen. Ob die Anfrage E-Sport-Förderung im Sinne der Sportförderung des Bundes betrifft oder ausschließlich Games-Förderung außerhalb des Sports, lässt sich aus der Quelle nicht entnehmen.
E-Sport und Sportförderung
E-Sport steht seit Jahren im Fokus der Debatte über Anerkennung als Sportart und mögliche Förderung durch den Bund. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat E-Sport bislang nicht als Sportart anerkannt. Förderung für E-Sport läuft daher nicht über die Sportförderprogramme des Bundesministeriums des Innern (BMI), sondern über andere Ressorts oder Programme. Die Anfrage könnte klären, welche Bundesstellen Games-Förderung vergeben und nach welchen Kriterien.
Was das für Entscheider heißt
Verbände und Fördernehmer im Games-Bereich sollten damit rechnen, dass die Verteilung von Bundesmitteln und die Kriterien für deren Vergabe öffentlich diskutiert werden. Ministerien, die Förderprogramme verwalten, müssen ihre Entscheidungen transparent darstellen können. Wer Förderung beantragt oder verwaltet, sollte die Antwort der Bundesregierung beobachten, sobald sie als Drucksache vorliegt. Für E-Sport-Verbände ist relevant, ob die Anfrage die Abgrenzung zwischen Games-Förderung und Sportförderung thematisiert.
Quelle
- Kurzmeldung des Deutschen Bundestages zur Kleinen Anfrage 21/7849 (16. September 2026)bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1215492
Laut Die Leistungsträger
„Die AfD-Fraktion hat am 16. September 2026 eine Kleine Anfrage zur Games-Förderung des Bundes eingereicht, wie aus einer Kurzmeldung des Bundestages hervorgeht.“
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