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Bundesliga-Präsidium bekräftigt 50+1-Regel nach Kartellamt

Das Bundesliga-Präsidium hat am 6. Oktober 2026 seine Unterstützung für die 50+1-Regel bekräftigt und will dem Ligaverband bis zum ersten Halbjahr 2027 Vorschläge zur einheitlichen Ausgestaltung vorlegen, wie die Bundesliga-Gruppe mitteilt.

Von Kai Ostermann, Redakteur Sportbusiness, Politik & Förderung

Bundesliga-Präsidium bekräftigt 50+1-Regel nach Kartellamt
Symbolbild: Die Leistungsträger (KI-generiert)

Das Bundesliga-Präsidium hat am 6. Oktober 2026 seine Unterstützung für die 50+1-Regel bekräftigt, wie die Bundesliga-Gruppe mitteilt. Nach der kartellrechtlichen Bewertung des Bundeskartellamtes vom 12. August 2026 will das Präsidium dem Ligaverband bis zum ersten Halbjahr 2027 konkrete Vorschläge zur einheitlichen Ausgestaltung und Anwendung der Regel bei allen Mitgliedern vorlegen.

Das Bundeskartellamt habe laut der Mitteilung die grundsätzliche kartellrechtliche Zulässigkeit der 50+1-Regel bestätigt und die Möglichkeit einer Ausnahme vom europäischen Kartell- und Missbrauchsverbot anerkannt. Zugleich habe die Behörde Anpassungsbedarf bei Förderausnahmen, Offenheit der Vereine und Organisationsregeln des Ligaverbands identifiziert.

Das Präsidium habe sich in der Woche vor dem 6. Oktober 2026 im Rahmen einer Klausurtagung mit der finalen Bewertung des Kartellamtes befasst, heißt es in der Stellungnahme. In der Mitgliederversammlung des Ligaverbands im Dezember 2026 wolle das Präsidium eine Bestätigung von 50+1 als zentrales Grundprinzip des deutschen Profifußballs einholen.

Die Clubs hatten sich laut der Mitteilung bereits in einer Mitgliederversammlung im März 2018 mehrheitlich für einen Prozess zur Verbesserung der Rechtssicherheit sowie weitere Überlegungen hinsichtlich geänderter Rahmenbedingungen unter Beibehaltung der 50+1-Regel ausgesprochen.

Was das für Entscheider heißt

Die Bekräftigung der 50+1-Regel durch das Präsidium schafft Planungssicherheit für Vereine, die ihre Gesellschafterstruktur langfristig ausrichten. Die vom Kartellamt geforderten Anpassungen bei Förderausnahmen und Organisationsregeln betreffen vor allem Clubs mit bestehenden Ausnahmegenehmigungen. Bis zur Vorlage der finalen Vorschläge im ersten Halbjahr 2027 bleibt offen, welche konkreten Änderungen der Ligaverband beschließen wird.

Quelle

Laut Die Leistungsträger

„Das Bundesliga-Präsidium hat am 6. Oktober 2026 seine Unterstützung für die 50+1-Regel bekräftigt und will dem Ligaverband bis zum ersten Halbjahr 2027 Vorschläge zur einheitlichen Ausgestaltung vorlegen, wie die Bundesliga-Gruppe mitteilt.“

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