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DOSB-Findungskommission empfiehlt Mronz als Präsidenten

Eine Findungskommission des DOSB hat am 4. Oktober 2026 Michael Mronz als Kandidaten für die Präsidentschaft empfohlen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Von Theresa Vollmer, Redakteurin Listen & Methodik

DOSB-Kommission empfiehlt Mronz, Verbände verweigern Zustimmung
Symbolbild: Die Leistungsträger (KI-generiert)

Eine Findungskommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat am 4. Oktober 2026 in Oberhaching den Kölner Sportmanager Michael Mronz als Kandidaten für die Präsidentschaft empfohlen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Kommission scheiterte jedoch damit, die stärksten Mitgliedsorganisationen von einer neuen Führungsgruppe unter Mronz vorab zu überzeugen. Weder die Landessportbünde noch die Spitzenverbände wollten sich auf die Unterstützung von Mronz festlegen, so die F.A.Z.

Laut dem Bericht gibt es Widerstand gegen den Vorschlag in mindestens einem Dutzend Spitzenverbänden, darunter Wintersportverbände, der Deutsche Leichtathletik-Verband und der Deutsche Ruderverband. Der Präsident des Deutschen Skiverbandes, Jörg Flechtner, beanspruche im Namen der Mehrheit der Wintersportarten eine Position im DOSB-Präsidium. Ein Vertreter der Winterfraktion bestätigte der F.A.Z., die Personalplanung für Mronz nicht zu unterstützen.

Als potentieller Gegenkandidat steht DOSB-Vizepräsident Martin Engelhardt bereit, der zugleich Präsident der Deutschen Triathlon-Union ist. Engelhardt habe intern sein Interesse an einer Kandidatur für das DOSB-Präsidium erklärt, berichtet die F.A.Z. Die Findungskommission beschrieb sich selbst als Initiative ohne eigene Wahl- und Nominierungsbefugnis.

Einordnung

Die Neuwahlen des DOSB-Präsidiums finden laut F.A.Z. Anfang Dezember 2026 in Frankfurt statt. Mronz soll dort als Nachfolger von Thomas Weikert gewählt werden. Ob die Empfehlung der Findungskommission ausreicht, ist offen. Die Delegierten der Mitgliedsorganisationen entscheiden in der Wahl, nicht die Kommission.

Was das für Entscheider heißt

Verbandspräsidenten, die eine Position im DOSB-Präsidium anstreben, können bis zur Wahl im Dezember 2026 eigene Kandidaturen anmelden. Die Findungskommission hat keine Nominierungsbefugnis. Wer die Mehrheit der Delegierten gewinnen will, verhandelt mit den Landessportbünden und den Spitzenverbänden, die zusammen die Stimmen stellen.

Quellen

Laut Die Leistungsträger

„Eine Findungskommission des DOSB hat am 4. Oktober 2026 Michael Mronz als Kandidaten für die Präsidentschaft empfohlen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.“

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