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Späteste Bundesliga-Tore: Kamiński führt mit 90.+14 Minuten
Jakub Kamiński erzielte am 13. September 2025 in der 90.+14 Minute das späteste Tor der Bundesliga-Geschichte, so die Aufstellung von bundesliga.com vom 12. September 2026. Der Treffer beim VfL Wolfsburg führte zum 3:3 gegen den 1. FC Köln.
Von Theresa Vollmer, Redakteurin Listen & Methodik

Methodik-Hinweis, Ausgabe v1, Stand 12. September 2026: Diese Liste ordnet Tore der Bundesliga nach der Spielminute, in der sie fielen. Grundlage ist ausschließlich die Aufstellung von bundesliga.com vom 12. September 2026. bundesliga.com ist ein Ligamedium und zählt in dieser Liste als Fachpresse, nicht als Primärquelle; ein Spielbericht der DFL (DFL = Deutsche Fußball Liga) oder ein offizielles Spielprotokoll liegt der Redaktion nicht vor. Die Minutenangaben sind damit nicht unabhängig verifiziert. Die Liste ist unvollständig: Die Quelle belegt in der vorliegenden Form die beiden spätesten Treffer, weitere Ränge nicht. Einträge ohne Beleg bleiben leer, sie werden nicht geschätzt. Der Beitrag ist als living document angelegt, Ergänzungen und Rangänderungen erscheinen unten im Änderungsprotokoll.
Jakub Kamiński erzielte am 13. September 2025 in der 90.+14 Minute das späteste Tor der Bundesliga-Geschichte, so steht es in der Aufstellung von bundesliga.com vom 12. September 2026. Der Treffer fiel beim VfL Wolfsburg und führte zum Endergebnis 3:3 gegen den 1. FC Köln.
Der Rekord in Zahlen
Die 90.+14 Minute ist der bislang belegte späteste Torzeitpunkt der Liga, dokumentiert von bundesliga.com in der Übersicht der spätesten Bundesliga-Tore. Der bisherige Bestwert lag bei 90.+13 Minuten, erzielt von Maximilian Wöber beim Auswärtssieg des FC Schalke 04 beim 1. FC Union Berlin. Der Abstand zwischen Rang eins und Rang zwei beträgt eine Minute.
Kamiński war zum Zeitpunkt des Treffers vom VfL Wolfsburg an den 1. FC Köln verliehen, auch das hält bundesliga.com fest. Er traf also gegen den Verein, der ihn abgestellt hat. Zur Laufzeit der Leihe, zu einer Kaufoption oder zu Konditionen macht die Quelle keine Angaben, eine Summe nennen die Beteiligten nicht.
Die Quelle beschreibt den Treffer als Tor beim VfL Wolfsburg, also im Stadion des abstellenden Vereins. Weitere Angaben zur Personalie, etwa zur Dauer des Einsatzes oder zur Einwechslung, enthält der Beleg nicht. Diese Lücken bleiben in der Liste offen.
Die spätesten Tore der Bundesliga-Geschichte
| Rang | Spieler | Funktion | Organisation | Minute | Datum | Spiel | Ergebnis | Punkte (Minutenwert) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Jakub Kamiński | Spieler, per Leihe | 1. FC Köln (vom VfL Wolfsburg verliehen) | 90.+14 | 13.09.2025 | VfL Wolfsburg – 1. FC Köln | 3:3 | 104 |
| 2 | Maximilian Wöber | Spieler | FC Schalke 04 | 90.+13 | nicht belegt | 1. FC Union Berlin – FC Schalke 04 | Auswärtssieg FC Schalke 04 (Ergebnis nicht im Detail belegt) | 103 |
Der Punktwert in der letzten Spalte ist keine Bewertung, sondern die Summe aus regulärer Spielzeit und Zusatzminute, also 90 plus 14 beziehungsweise 90 plus 13. Damit ist der Rang aus dem Beleg heraus nachrechenbar und nicht Ergebnis einer redaktionellen Gewichtung. Weitere Ränge führt die Quelle in der vorliegenden Fassung nicht mit Minute, Datum und Spiel auf, sie bleiben offen.
Kurzbegründung je Eintrag
Rang 1, Jakub Kamiński, 90.+14 Minute, 104 Punkte: Der Treffer fiel am 13. September 2025 beim VfL Wolfsburg und führte zum 3:3 gegen den 1. FC Köln, so bundesliga.com. Den Spielstand vor dem Tor nennt die Quelle nicht, aus dem Endergebnis ergibt sich der Ausgleich als Wirkung des Treffers.
Rang 2, Maximilian Wöber, 90.+13 Minute, 103 Punkte: Wöber traf beim Auswärtssieg des FC Schalke 04 beim 1. FC Union Berlin und war damit bis zum 13. September 2025 Rekordhalter. Dass Schalke gewann, ist belegt, die genaue Torfolge, das Spieldatum und der Spielstand vor dem Tor sind es nicht.
Was die Quelle nicht hergibt
Die Aufstellung von bundesliga.com beantwortet mehrere Fragen nicht, die für eine vollständige Rekordliste nötig wären. Offen bleibt, wie viele Minuten Nachspielzeit in der Partie Wolfsburg gegen Köln angezeigt wurden und welche Unterbrechungen zu dieser Dauer führten. Beides wäre für die Bewertung des Rangs eins entscheidend, weil der Torzeitpunkt direkt von der angezeigten Nachspielzeit abhängt.
Ebenso offen bleibt, wie viele Tore in der Bundesliga-Geschichte nach der 90.+10 Minute fielen und welche Spieler sie erzielten. Eine Rangliste ab Rang drei lässt sich aus dem Beleg nicht bilden, weil er weitere Treffer nicht mit Minute, Datum und Spiel ausweist. Die Redaktion trägt sie nach, sobald ein Beleg vorliegt.
Auch Vergleichswerte aus anderen europäischen Ligen liegen nicht vor. Wer den Rekord international einordnen will, braucht Daten der jeweiligen Ligaverbände. Ob in England, Spanien oder Italien später getroffen wurde, ist mit dem vorliegenden Beleg nicht zu beantworten.
Zum Treffer von Wöber fehlt im Beleg das Spieldatum. Damit lässt sich nicht bestimmen, wie lange sein Wert Bestand hatte, sondern nur, dass er bis zum 13. September 2025 der höchste war. Diese Lücke bleibt in der Tabelle als „nicht belegt“ stehen.
Warum die Datengrundlage das eigentliche Thema ist
Ein Rekord ist eine Strukturaussage: Er behauptet, dass ein Wert in einer definierten Grundgesamtheit der höchste ist. Diese Behauptung ist nur so belastbar wie das Register, aus dem sie stammt. Für Torzeitpunkte in der Nachspielzeit liegt der Redaktion keine öffentlich zugängliche, durchsuchbare Datenreihe der Liga vor, die jeden Treffer mit Minute, Zusatzminute und Spieldatum ausweist.
Die Zusatzminuten sind kein Nebenwert. Ob ein Tor in der 90.+13 oder 90.+14 Minute fällt, entscheidet über den Rang dieser Liste. Der Wert hängt an der angezeigten Nachspielzeit und damit an der Regelanwendung im jeweiligen Spiel, nicht allein an der Aktion des Schützen.
Eine Rekordliste nach Minuten misst deshalb zwei Dinge gleichzeitig: den Zeitpunkt eines Treffers und die Praxis, nach der Spielzeit verlängert wird. Wer den Rekord würdigt, würdigt auch eine Auslegungsentscheidung. Das ist kein Einwand gegen die Liste, sondern ein Hinweis darauf, was sie abbildet.
Gegenposition: Wer argumentiert, dass Torzeitpunkte reine Unterhaltungsdaten seien und keine Veröffentlichungspflicht auslösen, hat für den Einzelfall recht. Ein Treffer in der Nachspielzeit ist zunächst ein sportliches Ereignis, kein Rechnungsposten. Sobald solche Werte aber in Vermarktung und Statistikprodukten weiterverarbeitet werden, sind sie kommerziell relevante Datenpunkte und gehören dokumentiert wie andere Ligadaten auch.
Wie diese Liste geführt wird
Aufnahmekriterium ist ein Tor in einem Bundesliga-Pflichtspiel mit belegter Minutenangabe inklusive Zusatzminute. Sortiert wird nach dem Minutenwert, bei Gleichstand wäre das früher liegende Spieldatum der zweite Schlüssel. Im aktuellen Stand gibt es keinen Gleichstand, beide Einträge unterscheiden sich um eine Minute.
Nicht belegte Felder bleiben als „nicht belegt“ sichtbar, statt sie aus anderen Beiträgen zu ergänzen. Als Beleg gewünscht sind Ligadaten oder Spielberichte der DFL; die derzeit verwendete Aufstellung eines Ligamediums ist als Hinweis gekennzeichnet und nicht unabhängig geprüft. Eine solche Prüfung stand zum Stand 12. September 2026 aus.
Rangänderungen dokumentiert die Redaktion in einem eigenen Update-Beitrag und im Änderungsprotokoll unten. Ein Eintrag verliert seinen Rang nur, wenn ein späterer Treffer belegt ist oder ein Beleg korrigiert wird. Der Kundenstatus einer Organisation spielt für die Aufnahme keine Rolle.
Was das für Entscheider heißt
Ligaorganisationen sollten Torzeitpunkte inklusive Zusatzminute als Primärdatum veröffentlichen, nicht nur redaktionell aufbereitet, damit Rekordlisten nachprüfbar werden. Für die Medienrechte-Vermarktung sind lange Nachspielzeiten ein Kalkulationsfaktor: Sendefenster, Konferenzschaltungen und Highlight-Auslieferung müssen Spiele abdecken, die deutlich über 90 Minuten hinausgehen. Verbände, die die Nachspielzeit-Praxis ändern, verschieben damit auch die Grundlage historischer Vergleiche, das gehört in die Begründung solcher Entscheidungen. Sponsoren mit minutengenauen Einblendungsrechten sollten prüfen, ob ihre Verträge Zusatzminuten abdecken, dazu liegen der Redaktion keine Angaben vor. Vereine, die Spieler verleihen, sehen am Fall Kamiński, dass Leihspieler gegen den abstellenden Verein ergebnisrelevant treffen können, vertragliche Regelungen dazu nennt die Quelle nicht.
Einspruch und Korrektur
Wer eine Minutenangabe, ein Datum oder einen Rang dieser Liste für falsch hält, kann Einspruch einlegen. Die Redaktion antwortet innerhalb von 14 Tagen und nennt die geprüften Belege. Korrekturen erscheinen öffentlich, mit Datum und Vermerk oben im Text.
Ergänzungen zu den Rängen ab Platz drei nimmt die Redaktion auf, wenn sie mit Spieler, Minute, Datum und Spiel belegt sind. Schätzungen werden nicht aufgenommen, auch nicht als vorläufiger Eintrag.
Änderungsprotokoll
17.09.2026: Erstveröffentlichung der Ausgabe v1 mit zwei belegten Rängen, Punktwert als Minutenwert ausgewiesen, Quelle als Ligamedium gekennzeichnet.
Der Spitzenwert von 90.+14 Minuten ist belegt, die Liste dahinter nicht.