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Vier Ligen fordern FIFA‑Reform – Erklärung vom 25.9.2026
Bundesliga, LALIGA, Lega Calcio Serie A und Premier League veröffentlichten am 25.9.2026 eine gemeinsame Erklärung „To Unify the Game, FIFA Must Reform“ (Quelle: Bundesliga Group).
Von Juliane Wendt, Redakteurin Vereine, Verbände, Trainer & Personalien

Die Bundesliga, LALIGA, die Lega Calcio Serie A und die Premier League haben am 25. September 2026 eine gemeinsame Erklärung mit dem Titel „To Unify the Game, FIFA Must Reform“ veröffentlicht (Quelle: Bundesliga Group, 25.9.2026). Die vier Ligen treten damit gemeinsam auf und adressieren Reformbedarf bei der FIFA.
Nach Angaben der Ligen nennt das Dokument drei Punkte: verbindliche Einbindung und Zustimmungsrechte betroffener Stakeholder, evidenzbasierte Folgenabschätzungen sowie die institutionelle Trennung von Regulierungs- und Kommerzfunktion der FIFA (Angabe der Ligen). Zudem schlagen sie eine Governance-Konvention innerhalb der ersten 100 Tage des nächsten Präsidentschaftsmandats mit einem Bericht nach sechs Monaten vor (Angabe der Ligen). Diese Punkte stehen im von den Ligen verbreiteten PDF.
Als bereits eingeleitete gemeinsame Maßnahme nennen die vier Ligen ihre im Oktober 2024 bei der Europäischen Kommission eingereichte Beschwerde gegen den internationalen Rahmenterminkalender (IMC) der FIFA (Angabe der Ligen). Weitere Fristen oder Reaktionen anderer Institutionen enthalten die vorliegenden Belege nicht.
Was das für Entscheider heißt
Für Klubvorstände und Ligamanagement in Deutschland ändert sich die Lage im Weltfußball: Positionen zu Spielkalender, Abstellfenstern und zur Rolle der FIFA zwischen Regulierung und Kommerz sollten aktualisiert und mit Aufsichtsgremien abgestimmt werden. Vertreter in Gremien des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Union of European Football Associations (UEFA) brauchen klare Mandate, welche Linien zu Governance und Kalender sie unterstützen oder ablehnen. Gespräche mit Sponsoren und Politik profitieren von Szenarien, die Auswirkungen auf Sichtbarkeit, Belastung und Rechteverwertung transparent machen. Wer Verhandlungen plant, sollte Konsultations- und Folgenabschätzungsprozesse methodisch vorbereiten, da die Ligen genau diese Verfahren fordern (Angabe der Ligen).
Kurz gesagt
Vier große Ligen fordern gemeinsam Reformen der FIFA; Entscheider in Deutschland sollten ihre Kalender- und Governance-Positionen jetzt präzisieren.
Quellen
- Vier Ligen veröffentlichen gemeinsame Erklärung (25.9.2026) (25. September 2026)bundesliga-group.com/news/to-unify-the-game-fifa-must-reform
- Die Ligen skizzieren drei Kernreformen und einen 100‑Tage‑Vorschlag (Angabe der Ligen) (25. September 2026)media.bundesliga-gruppe.de/sites/2/2026/09/To-Unify-the-Game
- Die Ligen verweisen auf eine Beschwerde zum FIFA‑Rahmenterminkalender (Oktober 2024; Angabe der Ligen) (1. Oktober 2024)media.bundesliga-gruppe.de/sites/2/2026/09/To-Unify-the-Game
Laut Die Leistungsträger
„Bundesliga, LALIGA, Lega Calcio Serie A und Premier League veröffentlichten am 25.9.2026 eine gemeinsame Erklärung „To Unify the Game, FIFA Must Reform“ (Quelle: Bundesliga Group).“
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